Gürtelgrade


Schülergrade (Kyū)

 

7. Kyū      (Gelb)

6. Kyū      (Orange)

5. Kyū      (Grün)

4. Kyū      (Blau)

3. Kyū      (Braun, Grad 1)

2. Kyū      (Braun, Grad 2)

1. Kyū       (Braun, Grad 3)

 


 

Meistergrade (Dan)

 

Shodan (Schwarz, Grad 1)

Nidan    (Schwarz, Grad 2)

 

Ab dem 2. Dan werden weitere Meistergrade für große Verdienste innerhalb des Sports verliehen.


Das Kyū / Dan-Graduierungssystem entstand

in Japan gegen Ende des 17. Jahrhunderts im Spiel Go.

Anhand der Ränge wurde die Vorgabe für den schwächeren Spieler bestimmt.

Im 19. Jahrhundert implementierte Kanō Jigorō (Begründer des Judo)

das Dan-System im Kampfsport.
Im Judo dienten sie zur Dokumentation der Könnensstufe der Schüler.
Im Kendō orientierte sich die Bezahlung der Kendō-Lehrer an ihrem Dan-Grad.
Seit 1895 wurden die Kyū-Grade in Anlehnung an das deutsche Schulsystem des 19. Jahrhunderts geschaffen.
Die alte Klassenhierarchie (Sexta, Quinta, Quarta, Tertia, Sekunda und Prima) drückt in lateinisch nichts anderes aus als 6., 5., 4., 3., 2., 1. Klasse − denn das japanische Wort Kyū bedeutet „Klasse, Schüler“.
In der Neuzeit haben einzelne Kampfkünste die ursprüngliche Anzahl von sechs Kyū ihren Vorstellungen entsprechend angepasst.